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Herzlich Willkommen auf der Internet Präsenz des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen e.V.

Von Bernhard Schäfer   (Saarbrücker Zeitung)

Wohnhausbrand WBK 03.12.11

Wiebelskirchen

Bei einem Wohnhausbrand in Wiebelskirchen erlitt am Samstagnachmittag eine 90-jährige Frau lebensgefährliche Verletzungen. Das die Seniorin das Feuer in ihrem kleinen Bergmannshaus in der Bexbacher Straße überhaupt überlebt hat, ist zwei mutigen Helfern der Feuerwehr Wiebelskirchen und der Polizei Neunkirchen zu verdanken.

 Auch am Tag nach dem Brand schwebt noch beißender Brandgeruch in der Straße, Autofahrer machen langsam um einen Blick auf die Brandstelle zu erhaschen und Spaziergänger schauen sich das rußgeschwärzte Gebäude ganz genau an. Wolfgang Kornberger wohnt direkt neben dem ausgebrannten Haus. Er berichtet, dass die alte Dame sehr zurückgezogen und  alleine in dem Haus lebt. Er ist noch sichtlich geschockt von den Ereignissen am Vortag.  Sie alle können nur erahnen, welche dramatischen Szenen sich einen Tag zuvor im Innern  des Hauses abgespielt haben.

 

 Als die Feuerwehr Wiebelskirchen um 16:53 Uhr alarmiert wurde, machte sich auch Feuerwehrmann Michael Bier (44) auf den Weg zum Feuerwehrgerätehaus. Er wohnt nur wenige Meter vom Brandort entfernt und musste dort vorbei. „ Als ich an dem  brennenden Haus vorbei fahren wollte, standen bereits einige Leute davor. Wie ich von ihnen erfuhr, dass in diesem Haus noch eine Frau ist, war mir sofort klar, was zu tun ist“ berichtet er. Zeitgleich mit Bier trafen auch zwei Streifenwagen der Polizei  Neunkirchen an der Brandstelle ein. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern im Erdgeschoss wie Nachbar Kornberger berichtet. In einem der Streifenwagen war der Polizeihauptmeister Bernd Hermann aus Wellesweiler. Hermann, der selbst in seiner Freizeit bei der Feuerwehr aktiv ist, schätzte mit dem Feuerwehrmann Bier die Lage ab.

Symbol Qualm-Flur-300

 „Als wir noch eine zaghafte Antwort auf unser Rufen bekamen, war sofort klar, dass wir die Frau da raus holen müssen.“ so Bier. „Wir sind auf dem Bauch, etwa drei Meter durch den völlig verrauchten Flur in das Haus rein gekrochen und konnten die Frau ertasten und raus auf die Straße ziehen.“ beschreibt er die gefährliche Rettungsaktion. Die Seniorin wurde sofort mit Rettungswagen in die Klinik gebracht. Ihr Zustand ist auch Tag nach Brand noch kritisch. Voller Lob ist auch der Dienstgruppenleiter Christian Schmidt der Polizei Neunkirchen über die Rettungsaktion. „Wenn die beiden Männer nicht so beherzt eingegriffen hätten, hätte die Frau diesen Brand sicherlich nicht überlebt“   Nur kurz nachdem die Frau in Sicherheit war, trafen auch die Feuerwehren aus Wiebelskirchen, Hangard und der Neunkircher City an der Einsatzstelle ein.

Symbol LB WBK Einsatz

Sie konnten mit einem umfangreichen Löschangriff ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf die benachbarten Häuser verhindern. Es entstand Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. ard

Quelle: Bernhard Schäfer   Saarbrücker-Zeitung

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