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Fahrsicherheitstraining des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen 2011
An den 4 Terminen des Fahrsicherheitstrainings, dass der Kreisfeuerwehrverband für seine Mitglieder angeboten hatte, haben ca. 100 Feuerwehrangehörige teilgenommen. Beim 4. und letzten Termin in diesem Jahr standen die Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf dem Trainingsprogramm.
Unter der Fachkundigen Trainingsleitung von Rüdiger Haupt einem erfahrenen ADAC Fahrsicherheitstrainer lernten die Feuerwehrangehörigen den richtigen Umgang mit den großen und kleinen Feuerwehrfahrzeugen.
An je zwei Trainingsterminen für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und über 3,5 Tonnen erlernten die Feuerwehrangehörigen den sicheren Umgang mit den Einsatzfahrzeugen in extremen Situationen.
Der Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen bedankt sich besonderst bei der Feuerwehr Neunkirchen Wiebelskirchen für die Unterstützung, im Vorfeld und während den Trainings, die auf dem Wiebelskircher Kirmesplatz stattgefunden hatten.
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Nachfolgender Bericht wurde uns freundlicher Weise von Bernhard Schäfer zur Verfügung gestellt.
Landkreis Neunkirchen
Immer wieder passieren bundesweit schwere Unfälle mit Feuerwehrfahrzeugen. Oft sind diese auch auf Fahrfehler der Fahrer, die oftmals nur im Feuerwehrdienst einen LKW steuern, zurückzuführen. Die ehrenamtlichen Fahrer der großen Fahrzeuge haben viel zu wenig Fahrpraxis. Deshalb schult der Kreisfeuerwehrverband regelmäßig die Fahrer von Einsatzfahrzeugen .

„Bremsen, Kuppeln, Gegenlenken“ schallen die lauten Kommandos des Ausbilders durch die Funkgeräte beim Verkehrssicherheitstraining auf dem Kirmesplatz in Wiebelskirchen. "Mit diesen Trainingskursen möchten wir den Feuerwehrmitgliedern mehr Sicherheit geben, wenn sie nach einer Alarmierung mit den Feuerwehrfahrzeugen zu den Einsatzorten fahren", so der Chefausbilder Rüdiger Haupt. Haupt schult bereits seit über zehn Jahren die Einsatzkräfte im Landkreis.

Und... Action! Anlauf auf die Übungsstraße-plötzlich fliegt ein Gegenstand in die Fahrbahn. Das eben noch wie auf Schienen rollende Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Landsweiler-Reden mit fast 18 Tonnen Gewicht, fängt an zu wanken. Jetzt zählen Hundertstelsekunden. Kuppeln, Bremsen, Gegenlenken - Kampf gegen Adrenalin und Fliehkraft. Der Wagen steht – und trotzdem zu spät. Unter den Vorderreifen klemmt ein rotweißer Plastikpylon. Fahrer Stephan Kiefer ist noch sichtlich gezeichnet und überrascht von der Reaktion seines Fahrzeugs. „ Zum Glück nur ein Stück Plastik und kein Mensch“ kommentiert die stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Christine Schäfer die Szene.

Bei der eintägigen Spezialausbildung bekommen die engagierten Feuerwehrmänner sowohl im theoretischen Unterricht als auch in zahlreichen praktischen Übungen wichtige Hintergründe über Geschwindigkeit, Reaktionszeit, Bremsweg und Schleuderverhalten der verschiedenen Einsatzfahrzeuge vermittelt. Beim praktischen Teil kann jeder Teilnehmer mit dem 'eigenen Feuerwehrfahrzeug' das in der Theorie vermittelte Wissen sogleich in die Praxis umsetzen. „Beim Training lernen die Teilnehmer auf spannende Art und Weise, mit einem Feuerwehrauto besser, vor allem aber respektvoller und sicherer umzugehen“ so Haupt.
Insgesamt führte der Neunkircher Feuerwehrverband mit den Wehren im Landkreis in diesem Jahr bereits vier verschiedene Fahrsicherheitskurse durch. Gefahren erkennen, vermeiden und bewältigen, waren die Hauptinhalte des speziellen Feuerwehr-Fahrsicherheitstrainings, bei dem sich insgesamt 96 Feuerwehrangehörige ihren Feinschliff in Sachen richtige Fahrzeugbeherrschung holten. ard
Text: Bernhard Schäfer
Fotos: Archivfotos aus dem Jahr 2009 ( H.C.Klein)
Nachfolgend noch einige Impressionen vom FST aus dem Monat August für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen das unter dem Motto “die jungen Wilden” stand, weil fast nur Junge Frauen und Männer mit relativ wenig Fahrerfahrung unter den Teilnehmern waren.








Fotos: H.C.Klein
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