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Katastrophenschutzübung nach Störfallverordnung am Scheibengasbehätlter in Neunkirchen

Am 28.09. kurz nach 20 Uhr heulten die Sirenen in allen Löschbezirken der Stadt Neunkirchen. Mit dem Stichwort Brand des Gashochbehälters der Saarstahl Neunkirchen wurden die umliegenden Löschbezirke von der sich bereits im Einsatz befindlichen Werksfeuerwehr nachgefordert. Innerhalb kurzer Zeit trafen diese an der Einsatzstelle ein.  Der Brand wurde mit mehreren Wasserwerfern gelöscht. Nach dem der Brand gelöscht war kam es zum Austritt von Gas., dies bedeutete das der Gasbehälter bis zum Abdichten der Leckage permanent gekühlt werden musste. Aufgrund von Problemen bei der Löschwasserversorgung aus dem Hydrantennetz wurde dann zum Aufbau einer Wasserversorgung (aus offenem Gewässer wie z. B. einem Fluss) über eine längere Strecke ca. 1200 m, Katastrophenalarm ausgelöst und fast alle Schlauchwagen des Landkreises zur Einsatzstelle geordert. Die neue Löschwasserversorgung erfolgte über 4 parallel verlegte Schlauchleitungen. Im Bereich des Tores 1, der Saarstahl Neunkirchen wurden mehrere Pumpen in Stellung gebracht um die Wasserentnahme aus der Blies zu ermöglichen. Von dort aus ging es durch die Lindenallee Richtung Gashochbehälter. Etwa auf dem halben Weg wurde vom THW eine “Schlauchbrücke” der besonderen Art errichtet. Es handelte sich um eine Gerüstkonstruktion die über die gesamte Breite der Straße ging und unter der man noch durchfahren konnte. Diese Brücke wurde von den Helfern des THW in nur ca. 35 Minuten aufgebaut. Die Einsatzleiter aller sich im Einsatz befindlichen Einheiten trafen sich im Stabszelt der technischen Einsatzleitung welches vor der neuen Feuerwache der Werksfeuerwehr Saarstahl Neunkirchen aufgebaut war. An diesem Standort stand auch das Fahrzeug der technischen Einsatzleitung von wo aus die gesamte funktechnische Kommunikation abgewickelt, und der Einsatz koordiniert wurde.

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