Startseite

Über uns

Ziele

Mitglieder

Termine

Links

Kontakt

Berichte 2006

Berichte 2007

Berichte 2008

Berichte 2009

Berichte 2010

Impressum

header_short

Herzlich Willkommen auf der Internet Präsenz des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen e.V.

Stennweiler

Platznot im Falkennest

Eng und kuschelig geht es in einem Turmfalkennest in Stennweiler zu. Vier junge Turmfalken werden derzeit in einer Bruthöhle auf der Stennweiler Kipp von ihren Eltern großgezogen. Einem Falken wurde die Raumnot nun fast zum Verhängnis: Er viel aus dem Nest.

Symbolfoto Greifvogel

 

Am frühen Sonntagabend wurde die Feuerwehr Stennweiler mal wieder zu einem Einsatz der etwas anderen Art gerufen. Die Wehrleute mussten einen jungen Turmfalken zurück in sein Nest bringen. Eine Stennweiler Familie, die seit Jahren auch aktiv im Nabu tätig ist, gewehrt jedes Jahr einem Turmfalkenpaar Unterschlupf an ihrem Haus. In diesem Jahr scheinen besonders gute Bedingungen für die Falken rund um Stennweiler zu herrschen, den in der Bruthöhle in ca.11 Metern höhe, herrscht Reges treiben. Vier junge Turmfalken drängen sich dort dicht in ihrem Nest. Doch am Sonntagabend wagte sich einer der flauschigen Gesellen etwas zu weit aus dem Nest heraus. Er fiel auf das Vordach des Wohnhauses, wo ihn die Hauseigentümerin entdeckte. Sie wandte sich an den Löschbezirksführer von Stennweiler, Markus Saar mit der Bitte, den jungen Jäger wieder in sein Nest zurückzusetzen. Normalerweise eine leichte Aufgabe für die Floriansjünger. Doch wie geht man mit einem jungen Falken um? Kann man diesen einfach so angreifen ohne dass es Folgen für den Greifvogel hat. Rat musste her! Saar nahm Kontakt mit einem örtlichen Falkner auf, der aus seinem Urlaubsdomizil via Telefon genaue Instruktionen für die Rettung gab. „Ich hatte nur etwas Bammel davor, von einer Ladung „Falkendung“ getroffen zu werden, die die Vögel regelmäßig aus ihrem Nest rausschießen“ so Markus Saar. Nach einer guten halben Stunde war der Vogel wieder wohlbehalten bei seinen Geschwistern im Nest und konnte sich unbeschadet von seinem ersten Ausflug erholen.

Quelle: Bernhard Schäfer (Originaltext leicht geändert)

Foto: H.C.Klein