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Herzlich Willkommen auf der Internet Präsenz des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen e.V.

Kreis Neunkirchen

Orkantief „ Andrea“ hinterlässt  Spuren im Landkreis. Zwei Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt.

 

Zwei Menschen wurden gestern bei Verkehrsunfällen in Folge des Unwetters verletzt.

VU-A1-05.01.2012 FFW Illingenweitere Infos und Bilder zum Einsatz   hier

 

Eine 41-jährige Frau geriet mit ihrem PKW auf der A1 in Höhe Uchtelfangen bei einem Überholmanöver ins Schleudern und prallte gegen einen LKW. Anschließend krachte sie in die Leitplanken und wurde schwerverletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Illingen und Uchtelfangen mussten die Fahrerin mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien. Unfallursache war in diesem Aquaplaning während des Gewitters. Dies teilte die Polizei Illingen mit.

Baum auf Fahrzeug-Sturmtief Andrea-350

 

 

Mehr Glück hatte der Fahrer eines Kleinbusses.                 Als er die B 41 von Neunkirchen in Richtung              Ottweiler befuhr, stürzte eine mächtige Eiche auf sein Fahrzeug. Er wurde leicht verletzt. Die Bundesstraße war für eine Stunde voll gesperrt. Weitere Infos zum Einsatz  hier

 

 

Symbol Baumfall -300

Fast zwölf Stunden tobte sich das Orkantief „Andrea“ über das Saarland aus. Bereits um 4:15 Uhr in der Nacht stürzten in Furpach die ersten Bäume um. Den größten Teil des Landkreises Neunkirchen traf es besonders, als die Kaltfront des Tiefdruckwirbels über das Kreisgebiet  zog. Etwa gegen 13 Uhr verdunkelte sich der Himmel schlagartig und ein gewaltiges Gewitter brach  los. Sturmböen mit Orkanstärke entwurzelten binnen kurzer Zeit mächtige Bäume.

 

 

Wasser auf Straße Ill-Hüttigw.05.01.2012-330   weitere Infos zu dem Einsatz auf dem Foto hier

 

 

Der Starkregen, den das Unwetter im Gepäck hatte, sorgte außerdem dafür, dass im Landkreis etliche Straßen nicht mehr passierbar waren und Keller voll liefen. Die Blies schwoll binnen kurzer Zeit stark an. Akute Hochwassergefahr besteht aber derzeit laut der Vorhersage des Landesamts für Umweltschutz nicht.   weitere

 

In der Kreisleitstelle der Feuerwehr Neunkirchen liefen in kurzer Zeit etliche Notrufe ein. Kreisbrandinspekteur Werner Thom zog am Abend nach dem Sturm eine erste Bilanz.“ Die Feuerwehren im Landkreis mussten zu 40 Einsatzstellen ausrücken und hatten einiges zu tun“ Der letzte Notruf erreichte die Einsatzkräfte gegen 17 Uhr.

In nahezu jedem Ort im Landkreis mussten die Einsatzkräfte tätig werden. Neben zahllosen umgestürzten Bäumen, hatten die Helfer von Feuerwehr und Polizei auch einige ungewöhnliche Einsätze abzuarbeiten. In der Neunkircher Innenstadt riss der Wind einen hölzernen Carport aus seiner Verankerung. Dabei wurde der Fahrzeugunterstand komplett zerstört. In der Bliesstraße machte sich eine Mülltonne selbständig und folg gegen ein vorbeifahrendes Auto. Die Zoostraße wurde durch entwurzelte Bäume blockiert.

 

Symbol Baum auf Dach-350

 

In Merchweiler stürzte ein Baum auf ein Dach und beschädigte dies stark.

 

 

 

 

Am stärksten war neben der Kreisstadt Neunkirchen die Gemeinde Schiffweiler betroffen.

Quelle:Bernhard Schäfer Saarbrücker Zeitung,

Fotos: Bernhard Schäfer, Feuerwehr Illingen, Archiv Fotodokumentation KFV-NK e.V.(H.C.Klein)