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Herzlich Willkommen auf der Internet Präsenz des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen e.V.

Rückblick: Keine ruhigen Weihnachtstage für Neunkirchens Feuerwehr

Baum Auf Straße NK Wellesweilerstr.-350Neunkirchen: Die Weihnachtstage waren für Neunkirchens freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen nicht sehr ruhig, denn gleich fünf Einsätze beschäftigten die Einsatzkräfte am Sonntag, 25. Dezember. Den Anfang machte am Morgen des ersten Weihnachtstages ein umgestürzter Baum in der Wellesweilerstraße in der Neunkircher Innenstadt. Durch Windböen knickte ein Baum auf dem etwa sechs Meter über der Straße gelegenen Bahndamm um. Abgebrochene Äste blockierten die Fahrbahn und, einem Damoklesschwert gleich, schwebte der Baumstamm über der Straße. Um kurz nach 9 Uhr wurden die Brandschützer aus dem Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt alarmiert um die Gefahr für den Verkehr zu beseitigen. Unter anderem mit der 30 m langen Drehleiter rückten die zehn Feuerwehrmänner dem umgekippten Baum zu Leibe. Denn nur mit der Drehleiter konnten die Einsatzkräfte den Baum erreichen und danach mit einer Kettensäge zerkleinern. Während der Arbeiten musste die Polizei den betroffenen Abschnitt der Wellesweilerstraße komplett für den Verkehr sperren. Nach etwa einer Stunde waren die Reste des Baumes entfernt und die Straße konnte nach einer Reinigung mit der Kehrmaschine des Zentralen Betriebshofes wieder freigegeben werden.

 

Symbol Türöffnung-350Nur wenige Minuten nachdem der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt in die Wellesweilerstraße alarmiert wurde, musste auch der Löschbezirk Wiebelskirchen ausrücken um den Rettungsdienst zu unterstützen. Eine verletzte Person benötigte medizinische Hilfe, jedoch war das gesamte Wohnhaus verschlossen. Die Feuerwehr aus Wiebelskirchen musste über eine Leiter in das Haus einsteigen um dem angerückten Rettungsdienst die Türe zu öffnen.

 

 

Symbol Betriebsmittelspur-350Den größten Einsatz des Tages löste gegen 12 Uhr eine über acht Kilometer lange Dieselspur durch die Stadtteile Wellesweiler, Ludwigsthal und Furpach aus. Auf beiden Fahrbahnen erstreckte sich die Spur aus Dieselkraftstoff über die Homburgerstraße, die Landesstraße L 287, die Furpacher Straße, die Ludwigsthaler Straße und schließlich die Limbacher Straße bis an den Neunkircher Zentralfriedhof und von dort aus den selben Weg wieder zurück. Die Löschbezirke Wellesweiler, Furpach und Ludwigsthal rückten mit sieben Einsatzfahrzeugen und fast 40 Einsatzkräften an.

 

 

 

 

 

 

Symbol Betriebsmittelspur-350-bDurch Warnschilder musste der Verkehr vor der Gefahr durch die rutschige Kraftstoffspur gewarnt werden und selbige mit Bindemittel wieder entfernt werden. Während der Löschbezirk Furpach um etwa 15 Uhr alle Gefahrenstellen in seinem Bereich gereinigt hatte, musste der Löschbezirk Wellesweiler noch bis fast 16 Uhr weiterarbeiten. Als Verursacher konnte ein Auto mit einem Schaden an den Kraftstoffleitungen ermittelt werden. Während des fast vier Stunden andauernden Einsatzes kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der drei Stadtteile. Um sicher arbeiten zu können mussten Feuerwehr und Polizei teilweise Straßenabschnitte für den Verkehr sperren.

Fast zeitgleich mit dem Ölspuralarm für den Löschbezirk Furpach, wurde den Furpacher Feuerwehrangehörigen auch eine Türöffnung für den Rettungsdienst gemeldet. Hier war jedoch kein Eingreifen der Feuerwehr nötig, denn der Rettungsdienst hatte sich selbst Zutritt zum betroffenen Haus verschafft.

 

DLK-26.12.2011 in ELV-350

Den letzten 'Weihnachtseinsatz' gab es in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag für den Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt. Um 2:30 Uhr musste für den Rettungsdienst die Drehleiter nach Elversberg ausrücken , um dort eine verletzte Person aus einem Haus zu retten.

 

 

Bericht: Christopher Benkert FW NK

Fotos: Benkert (1)

Fotodokumentation KFV-NK e.V. und deren Archiv (H.C.Klein) (2) 

Symbolfoto:Archivfotos FFW Elversberg (H.C.Klein)

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