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Herzlich Willkommen auf der Internet Präsenz des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen e.V.

Am Sonntag Nachmittag gegen 14 Uhr sind erneut schwere Unwetter über den Landkreis Neunkirchen hinweg gezogen. Zahlreiche Sturmschäden,Gewitter mit Hagelschlag und Überflutungen beschäftigten besonders im Raum Illingen die Feuerwehren.

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Von Berhard Schäfer SZ

Kreis Neunkirchen

 

Eine Reihe von Gewitterunwettern  zog gestern über weite Teile des Landkreises Neunkirchen,  verursachte Sachschäden und führte zu Verkehrsbehinderungen. Wie die Polizei Illingen auf SZ Anfrage mitteilte, lief der erste Notruf um 14 Uhr ein und innerhalb von drei Minuten erhöhte sich die Zahl bereits auf 20 Hilfeersuchen.  Die meisten Unwetterschäden gab es in der Gemeinde Illingen und hier insbesondere in den Ortsteilen Uchtelfangen und Wustweiler. In Wustweiler war die Illinger Straße sowie die Lebacher Straße zeitweise durch eine dicke Hagelschicht blockiert.

Symbol Hagel HCK 2006-300Ähnlich große Hagelkörner wurden im Juli 2006 beim einem Unwetter durch den Wind bis in eine überdachte Hauseinfahrt in Elversberg geweht.

 

 

 

 

Die Hagelkörner waren teilweise bis zu zwei Zentimeter stark. Anwohner der beiden Durchgangsstraßen griffen schnell zur Schneeschaufel um die Kanaleinläufe von der Eisschicht zu befreien. Sie verhinderten somit das Wasser in ihre Häuser lief.

 

In vielen Straßen wurden Kanaldeckel ausgespült und Bäume durch Windböen umgeknickt sowie unzählige Keller liefen voll Wasser.

Symbol Dachständer-300

Von den Sturmböen wurde in Wustweiler an einem Wohnhaus ein Dachständer umgeweht und die Stromkabel abgerissen was auch kurzfristig zu einem Stromausfall in der Straße „Am Stockberg“ führte. Durch einen massiven Erdrutsch wurde der Verbindungsweg zwischen Uchtelfangen und Wustweiler blockiert. Hier mussten die Helfer die Straße mit einem Bagger räumen. Zu einer etwa einstündigen Störung im Zugverkehr kam es auf der Strecke zwischen Illingen und Eppelborn. Die Bahntrasse wurde durch umgeworfene Bäume blockiert und musste freigeräumt werden. Alle Löschbezirke der Wehr aus Illingen waren im Dauereinsatz und mussten an 22 Einsatzstellen eingreifen. In Feuerwehrgerätehaus Illingen wurde ein Lagezentrum eingerichtet um die Notrufe besser koordinieren zu können. Mit in der Einsatzleitung war auch Illingens Bürgermeister Armin König. „ Das war das schwerste Unwetter der letzten zehn Jahre in unserer Gemeinde „ so der Verwaltungschef auf SZ Anfrage.
 

In Eppelborn war besonders  Wiesbach betroffen.

 Symbol Baumfall -300

Umgestürzte Bäume sorgten für Zahlreiche Behinderungen auf Straße und Schiene.

 

 

 

 

 

Auch die Verbindungstraße zwischen Heiligenwald und Merchweiler wurde durch einen umgestürzten Baum blockiert.

Die Polizei in Neunkirchen verzeichnete  ebenfalls eine Reihe von Notrufen aus ihrem Dienstbereich. So liefen in der Parallelstraße einige Keller voll. Im Bereich der Baustelle in der Bliesstraße musste die Fahrbahn zeitweise komplett gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Wellesweiler führte. Nach einem Blitzeinschlag löste die automatische Brandmeldeanlage im Krankenhaus Neunkirchen aus Es konnte aber kein Feuer festgestellt werden. Insgesamt waren im Kreis etwa 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und den Bauhöfen im Einsatz.

Quelle: Berhard Schäfer Saarbrücker Zeitung

Fotos: H.C.Klein