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Kreis Neunkirchen. Alarm bei den Feuerwehren und den Wasserversorgungsunternehmen im Landkreis Neunkirchen. Nachdem sich der scharfe Frost der vergangenen Wochen abgeschwächt hat, und das Thermometer wieder Plusgrade anzeigt, laufen jetzt die Notruftelefone heiß. Grund hierfür: Wasserleitungen, die durch den Frost zugefroren und dadurch geplatzt sind, tauen jetzt auf. Oft unbemerkt von den Hausbewohnern, sucht sich dann das Wasser einen Weg durch Wände, Decken und das Mauerwerk.
Insgesamt, so berichtet Kreisbrandinspekteur Werner Thom, waren die Wehren im Kreis bis zum späten Donnerstagabend etwa 30 Mal im Einsatz, um bei Wasserschäden zu helfen. So zum Beispiel am Mittwochabend in der Lebacherstraße in Dirmingen. Die Feuerwehr brauchte über drei Stunden um einen Keller in einem Wohnhaus wieder trocken zu legen.
Am Donnerstagmorgen wurde in Spiesen eine Werkhalle durch Leitungswasser überflutet. In der Neunkircher Innenstadt wurden bisher 15 solcher Einsätze gezählt. Auch in den anderen Kreisgemeinden sind die Wehren ständig im Einsatz. Oftmals entsteht durch das Wasser hoher Sachschaden.
Gefährlich wird die Situation, wenn Elektroinstallationen mit dem Wasser in Berührung kommen. Dann besteht akute Lebensgefahr. Deshalb, so rät die Feuerwehr, muss bevor ein Kellerraum betreten wird, der Strom am Sicherungskasten abgeschaltet werden. Bestehen immer noch Zweifeln, ob der Bereich Stromlos ist, heißt es: Betreten verboten. Und das solange, bis ein Fachmann vom Energieversorger vor Ort ist, um den Strom von außen abzuschalten.
Zum Einsatz in Dirmingen hier , Zum Einsatz in Spiesen-Elversberg hier
Bericht: Berhard Schäfer SZ
Fotos: H.C.Klein
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